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Original Vergaser aber schwarze Zündkerze
#1
Hallo,
bin hier neu.
Ich besitze eine TW 125 die jetzt meine Tochter übernehmen möchte als einstieg in die einspurige welt.
Nun stand das Teil 4 Jahre, ist erstmal gleich angesprungen aber lief nicht lang.
Vergaser gereinigt und Wieder für kurze Zeit Funktion nachdem ich zuvor den Tank entleert und mit neuem Sprit befüllt habe.

Die Kerze ist verrußt, deute auf zu fettes Gemisch hin. 
Aber wie kann ich das bei dem Originalvergaser ordentlich einstellen. Die Bedüsung ist mir nicht bekannt.
 
Bin kein geübter Schrauber, habe nur in Jugendjahren 50ccm geschraubt.

Hat jemand Tips um das Teil zum laufen zu bringen ( vor der langen Fahrpause lief sie problemlos)

LG
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#2
hallo schraubi

wenn die zu lange stehen,kann natürlch einiges nicht mehr richtig funktionieren. Sad 
-am besten mal luftfilter auswaschen und leicht einölen oder gleich erneuern.
-vergaser nochmal raus und reinigen,besondere beachtung gilt dem choke -zug der in den vergaser geht
 und der leerlaufdüse.wenn möglich alles mal ultraschallreinigen .
-ölwechsel mit filter auch gleich mitmachen.
-auch wichtig ansaugstutzen etc.auf risse und undichtigkeiten prüfen.

dann müsste sie laufen. Rolleyes
grüsse von bernd
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#3
Hallo Bernd

Danke für deine Rasche Antwort

Ich habe da ein bisschen zuwenig beschrieben:
Öl ist frisch,
Luftfilter auch neu

Vergaser hat Ultraschallbad hinter sich. Testlauf mit frischem Benzin im Tank, alter ist raus.

Warum auch immer, früher konnte ich sie ohne die Kupplung zu ziehen starten, jetzt ist es auf einmal so das beim Kupplungziehen die Funken anders sichtbar werden. Kupplung nicht gezogen, sporadisch Funken, gezogen regelmäßig.  Stört mich ja so nicht, muss ich ja auch bei meiner Großen die ich jetzt fahre auch tun, ich hab da nur die Befürchtung das da noch etwas sein könnte in der Elektrik. Wie sie Zwischendurch mal zum starten ging hatte sie hin und wieder hörbare Zündaussetzer.

Ist da etwas bekannt, das die TW dahingehend Probleme erzeugen kann? Wenn ja gibt es bekannte Schwachstellen? Ich möchte nicht sofort die Gesamten Kabeln prüfen müssen.

Was mich auch etwas stutzig macht, sie ist nach dem Vergaserreinigen sehr gut gelaufen, hat auch gut das Gas angenommen ( besser als in der Zeit wo ich sie gekauft hatte!) aber die Zündkerze war jetzt verrußt und Tief schwarz. Kenn das nur von Motoren die Stottern und so.

Weis vielleicht auch jemand wo man eine Werkstattbuch bekommt für das Fahrzeug. 

Ja werde noch mal den Vergaser Raus nehmen und nochmal reinigen. Der Joke  hat aktuell nach dem ersten Reinigungsdurchlauf eine ehr ziehende Wirkung , man merkt es am Betätiger, früher blieb dieser auch ohne rasten dort wo man in stehen ließ. jetzt merkt man das da offensichtlich eine Feder entgegen wirkt.


LG

Martin
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#4
hy martin

ja ok,jetzt ist,s klarer Smile 

die tw,s haben öfters probleme mit dem choke wo in den vergaser geht.da verkrustet es manchmal.
da könnte das zu fette gemisch herkommen.

das mit der elektik :könnte an den schaltern am kupplungshebel und seitenständerschalter liegen.

würde aber alle stecker mal abziehen auch unter sitzbank und an der lampe.
alles mit sprühöl etc.einsprühen und bei bedarf vorher reinigen.

den seitenständerschalter,kann man überbrücken.

mit der reparaturanleitung:die kann man irgendwo runterladen.da weiss macbig  mehr .

so eine fehlersuche ist meistens aufwendig Cool
grüsse von bernd
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#5
Hallo Bernd,

danke für deine Hilfsbereitschaft! Smile

Werde mal ans Werk gehen und die elektrik ansehen und mir nochmal den Vergaser vornehmen.
Berichte dann wie es mir ergangen ist.

LG

MArtin
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#6
eine Wunderschönen guten Abend!

Nach ein Par Stunden schrauben und messen an der Elektrik-> Start versuche unternommen, auch ohne Erfolg.
Aber eine neu Erkenntnis. Der Zündfunke ist heller und in seiner Form intensiver geworden.
Nun Weis ich von früher ( 50ccm und erstes Auto, schraub!) das unter Druck ( Kompression) eine Funke "ausgehen" kann.
Man(n) sieht es ja drinnen nicht Big Grin
Nur so zwischen durch, gibt es Erfahrungswerte "Haltbarkeit der Zündspule" ? Hab sicherheitshalber eine Bestellt, soviel kostet Sie nicht und wenn es nicht hilft ist eine zur Hand sollte es denn dazu kommen.

Morgen gehts dem Vergaser nochmal an den Kragen! Big Grin

LG

Maritn
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#7
hallo martin
eigentlich halten die zündspulen lange. Rolleyes 

hatte bei meinen vielen tw,s noch keine defekte. Smile
grüsse von bernd
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#8
Hallo 

Hier bin ich wieder

Der Zustand meiner TW hat sich nicht verbessert.


1.)Zündfunke ist sichtbar und und wiederkehrend solange der Starter dreht und ich dabei die Kupplung gezogen halte ( Seitenständer ist oben; Kupplung losgelassen =2-3 Funken dann Stille)
2.)Es klakt ein Relais wenn ich einen Gang einlege/ auf Neutral schalte ( das Weiße im "Werkzeugkasten" neben der CDI)
3.) Vergaser nochmals ausgebaut und zerlegt,  Joke Schieber überprüft.  Alles leichtgängig und sauber ( Benzin ist in Schwimmerkammer)
 

Ich hatte die TW bei einem Bekannten der ein entsprechend großes Ultraschallbad hat wo der Vergaser reinpasst. Danach lief sie, aber verrußte die Kerze wie irr , man konnte Sie auch aus machen und starten  und das mit längeren Pausen dazwischen alles kein Thema ( starter musste dafür wenig drehen). etwas mehr als eine Woche gestanden...nix geht mehr.

Was mir jetzt beim zerlegen vom Vergaser auffiel. Da ist eine Stellschraube die am Vergaser von unten zugänglich ist und das Schraubenende ragt in den Ansaugkanal des Vergasers hinein. Was für eine Funktion hat diese eigentlich?
 Ich bin mir nicht sicher ob beim ersten Reinigen diese Schraube so geblieben ist wie sie war ( ohne meine Beiwohnen über die Bühne gegangen)

Dann noch eine Frage zu der Bedüsung

Welche Düsen sind original? 
Ich habe auf Standgas 38 und Hauptdüse 118 stehn.
Nach dem ich nicht Erstbesitzer bin , etwas unsicher ob das so passt.

Zum Thema Ansaugstutzen

Der ist soweit OK hat keine Risse.
Aber ich hatte Ihn vor der ersten Vergaserreinigung abgeschraubt weil ich den Vergaser sonst ncht hinein bekommen hätte.  Reicht als Dichtung der eingearbeitete Ring aus oder muss mann da noch mit Dichtmittel ran an die Dichtfläche ( Zylinger/ Ansaugstutzen)?


Derzeit Zustand der Kerze:

vom Ruß befreit und gut gebürstet. Elektrodenabstand 0,65  ( Ersatzkerze 0.6)  trotz häufige Startversuche nicht triefend nass vom Benzin!(Mit Putzpapier getestet kein Übertrag, das wundert mich, weil dabei Joke gezogen)  



Was ich ausschließe:

Verstellte Steuerzeiten und Co.
Oder Gab es schon mal Probleme das hier der Fehler verborgen lag bei "geht/ geht nicht" druch längeren Stillstand? 
 


Wo ist die "Diode A" zu finden am Fahrzeug?
Wobei ich die Funktion dieser Diode noch nicht ganz erfasst habe.....( ich weis über Dioden bescheid ;-) )

korrigiert mich  wenn ich da was falsches aus dem Schaltplan lese.

Die CDI wird grundsätzlich über das Zündschloss und den Sicherheitsschaltern an Kupplung , Seitenständer und Neutralstellung freigegeben Solange der "Notaus" nicht gedrückt ist und damit die Masse Verbindung fehlt.

für mich ergibt sich daraus "Diode A" überbrückt die CDI Freigabe der Kupplung mit Seitenständer zum Neutral Relay das die Masseverbindung im Leerlauf herstellt und müsste ein Starten im Leerlauf zulassen ohne das der Ständer eingeklappt und die Kupplung gezogen ist. Vorausgesetzt der Spannungsabfall von 0,7V an der Diode hat keine Auswirkungen auf die CDI.
Jedoch Zeigt mir der Funke an der Kerze etwas anderes, der ist nur 2-3mal da wenn die Kupplung nicht gezogen ist.

Ich möchte Sie Testen ob OK.


Mühseelig ernährt sich das Eichhörnchen!

LG

Martin
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#9
Hallo

Hier bin ich wieder,

Sie Läuft!!! zwar noch mit macken aber dennoch sie Tut wieder.
Einfach nur den Ansaugstutzen mit Dichtmasse zwischen Zylinder und Stutzen eingedichtet.

Was aber noch ist, Zündkerze schwarz, man sieht den Abgasausstoß am Enddämpfer. Hin und wieder Fehlzündungen im Auspuff hörbar und halt alles was darauf deutet sie läuft viel zu fett. Auch wenn Sie warm ist und ich starte läuft Sie am stand erstmal normal, kaum einmal Gas gegeben dreht sie mit 3- 4000 U/min und kommt nicht mehr runter auf unter 2000 ( hab einen Drehzahlmesser am Moped)

Springt aber wie gewohnt wider schnell und gut an. :-)

Was mir im Vergaser aufgefallen ist, Die Schiebernadel kann ich im Schieber rauf und runter drücken ein Stück-> ist das Normal? ( natürlich alles ohne brutale kraft)

Gibt es eine Erfahrungsroutine wie man einen Zerlegten Vergaser halbwegs wieder so justiert bekommt das die TW wieder gut läuft?

Für Tips wär ich sehr dankbar.

LG

Martin
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#10
hallo martin Smile 

die nadel ist nicht starr verschraubt.die ist etwas beweglich.
wenn der vergaser orginal ist,kannst eigentlich nur die luftregulierschraube unten am
vergaser auf 2 +- umdrehungen raus einstellen,danach das standgas.

zu fett und hochdrehend und schlecht ins standgas !
für mich eindeutig,dass was mit dem choke -kolben etc.nicht stimmt.
hatte ich auch schon bei mehreren vergasern.manchmal hab ichs durchs reinigen
und gute gangbarkeit hinbekommen.

auf jedenfall liegts am vergaser (vorrausgesetzt ansauggummis und lufi sind ok)
grüsse von bernd
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